Harriet’s

Spionage aller Art

Archiv für Schulwissen

Ein „teilinnovativer“ Sonntag

Wenn zwei Journalisten  namens Lotter und Niggemeier sich mit Worten abwatschen, freut sich der Dritte namens Guertler. Da fällt immer was ab und zumindest so erfährt die Bloggerwelt, was das absurde Wort teilinnovativ in jedem Falle ist … ein Grund für einen, ich nenne es mal so, teilinnovativen Beitrag.

Ich empfehle all Jenen auf dem hohen Ross der Klimadiskussion mit Seitenhieben gegen Hü und Hott auf eine für dererlei Grubenkämpfe schlüssigere Aktionsform der grünen Jugend zurückzugreifen, die diese anlässlich des 2. Jahrestages des Kyoto-Protokolls initiiert hatte. Geht auf die Straße und teilt Euch mit, vom Pinguin bis hin zum Klimamonster, für jeden Geschmack ist was dabei. 

Abends zählt er seine Leiden,
tut sich an dem Vorrat weiden,
wählt eins aus, bedichtet es,
und das Dichten richtet es.

Morgens aber fleht er wieder:
Schicksalshammer, sause nieder!
Denn ich seh mich schon im Grabe,
wenn ich nichts zu dichten habe.

(Robert Gernhardt, Der Dichter)

Semiprofessionelles Wissenduell

Der ketzerisch aufgemachten „Wollt ihr den totalen Widerspruch“ Rezension einer Klimawandelveröffentlichung durch Stefan Niggemeier folgt ein einmaliges Schauspiel eines Kommentatorenwissensduell, in der die Größen der Physik wie Ping-Pong-Bälle zitiert, interpretiert und herangezogen werden. Manch einer behauptet sich in diesem Kampf, manch einer riskiert ’ne dicke Lippe, manch einer versteht rein gar nichts, aber fast alle sind sich irgendwie einig, man sei zwar irgendwie kein Klimaexperte, aber … oder … und auch noch dies … und das … oder doch vielleicht. Dabeisein ist alles. Blöd für den, der in Physik ’ne Fünf hatte und nur die Keplerstraße kennt. Eine Kommentartorenolympiade der Superlative!

Das weiß zwar jedes Kind …

… aber manchmal lohnt sich eine Wiederholungsstunde, besonders wenn ich so aus dem Fenster schaue. Ein „wissenschaftlicher“ Ansatz gibt einem da ein besseres Gefühl und man betrachtet das Wasser, welches unaufhaltsam vom Himmel herunterfliesst, mit anderen, fast neugierigen Augen.

Regen besteht aus Tropfen, die in Wolken aus Wasserdampf kondensiert sind und durch die Schwerkraft zur Erdoberfläche fallen. Sie sind von unterschiedlicher Grösse. Der grösste bislang fotographierte Tropfen hatte einen Durchmesser von 9mm, dies ist aber sehr selten, da ein Tropfen i.d.R. bereits ab 6 mm in kleinere Tropfen zerplatzt.

Unter bestimmten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen können Regentropfen auch verdampfen, bevor sie die Erdoberfläche erreichen, bei tiefen Temperaturen in niedrigen Luftschichten hingegen auch gefrieren und als Eiskörner am Boden auftreffen (Eisregen).

Ein Grossteil des in der Erdatmosphäre enthaltenen Wasserdampfes verdunstet aus den Ozeanen. Daher sind Küstenlandstriche, an denen die Windrichtung landeinwärts ist und das Meer relativ warm ist, sehr niederschlagsreich.

Aber auch Sonstwo regnet es viel, warm oder kalt, da hilft nur eins: I’m singing in the rain! 

(Quelle: Schulbücher)