Harriet’s

Spionage aller Art

Archiv für Kardinal Meisner

Eva Herman erhält kirchliches Ehrenamt

Aus total unsicherer Quelle habe ich während einer umfangreichen Spionageattacke über den zukünftigen beruflichen Werdegang von Eva Herman Folgendes in Erfahrung bringen können:

Eva Herman hat die ganzen Erinnerungswörter aus der Nazizeit ganz bewußt eingesetzt. Das war sozusagen eine geistige Höchstleistung von einer ansonsten eher überschätzten Blondine mit ausgeprägtem Karrierewunsch. Anders als die ebenso leichtbegabte Susan Stahnke hat sie auf einen Ausflug nach Hollywood verzichtet und ist lieber bei einem in die Lehre gegangen, der weiß, wie er aus einer miesen Predigt Dank ein paar eingestreuten Begriffen über „entartete Kunst“ ein riesiges Medienspektakel inszenieren kann. Richtig – sie ist bei Kardinal Meisner in die Lehre gegangen und hat es so geschafft, mit ein paar hohlen Büchern über nichts als das krause Aufschreiben von angeblichen Mißständen und andere Grausamkeiten zur Herman’schen Re-Emanzipationstheorie die Bestsellerlisten von renommierten Zeitungen zu stürmen.

Jetzt muß sie zwar ihren öffentlich-rechtlichen Hut nehmen, aber die Katholiken applaudieren fein in Fulda. Das „teilinnovative“ Meisner-Herman-Komplott geht also auf: Eva Herman wird bald schon Kardinal. Der erste weibliche, blonde Kardinal: Eva Kardinal Herman!

Ich danke Jürgen Becker für die Inspiration zu meiner Spionageattacke!

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Frau Herman wird kein bißchen leiser

Wenn das Forum Deutscher Katholiken Redner nach Fulda einlädt, dann sind das kaum freche, innovative Wissensträger oder Querdenkende. Nein, der konservative Denker ist gefragt! Und da haben die Organisatoren sicherlich nicht lange überlegen müssen, wer in diesem Jahr das Familienbild in den richtigen Rahmen rücken sollte. Schließlich steht für die Initiatoren steht fest, Kinder in den ersten drei Jahren sollen von der Mutter betreut werden. Das kann nur eine in Worte fassen, die blonde Fachfrau für das umstrittenste Familienkonzept des Jahres. Die Ikone der Re-Emanzipation, Eva Herman, durfte unter tosendem Beifall 40 Minuten lang über das schwafeln, was sie selber so partout nicht leben will. Wieso eigentlich hat das Evchen Zeit zum Reden und kocht ihrem Mann keinen Sauerbraten und trägt ihm nicht die vorgewärmten Hausschuhe zur Tür?

Jetzt hat die katholische Kirche also wieder ein Skandal mehr, nicht nur dem Meisner sein braunes Kunstgefasel, nein jetzt als Nachschlag noch die Herman mit brauner Mutterglückverherrlichung, man darf doch langsam fragen, ob die katholische Kirche in Deutschland die Verarbeitung des Nazi-Regime auf die allzu leichte Schulter genommen hat und jetzt fahrlässig eine braune Sprachkultur wiederbeleben möchte? Menschen, die dazu applaudieren gibt es leider mehr als genug. Es wird Zeit für ein klares Wort von Kardinal Lehmann in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Kardinal Meisner und seine braune Weste

Der liebe Gott gibt Niemanden, der an ihn glaubt, automatisch Verstand. Man erwartet als Normalsterblicher nur, dass Kirchenfürsten sich selbigen durch Bildung aneignen, aber auch dafür gibt es keine Garantie. Die Wahl der Worte „entartete Kunst“ zeigt, dass Herr Meissner, der Kardinal, der auch sonst nicht gerade als menschlicher und großherziger Kirchenfürst von sich reden macht, nicht nur von Kunst keinerlei Ahnung hat, sondern auch noch braunen Wörtern zu neuen Schlagzeilen verhilft.

Meisner hatte in seiner Predigt zur Eröffnung des Kölner Diözesanmuseums gesagt, es gebe einen „unaufgebbaren Zusammenhang zwischen Kultur und Kult“. Er sagte im Kölner Dom: „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“

Wer so spricht, der hat es nicht verdient, dass Menschen ihm zuhören müssen, wenn sie in die Kirche, in diesem Fall in den Kölner Dom, gehen, um ihren Glauben zu pflegen.

Das Erzbistum verteidigt die sprachliche und geistige Entgleisung trotzdem wacker und spricht gar von Missinterpretationen, ein mutiger und recht dämlicher Schulterschluß mit ihrem Kardinal. Zweifellos sollte die Kirche mehr in die Ausbildung ihrer Führungskräfte stecken – der Glauben allein reicht einfach nicht aus.

Ich empfehle daher wenigstens eine langfristige Weiterbildungsmaßnahme und eine deftige öffentliche Abmahnung für den Kardinal! Wenn es „meine Kirche“ wäre, würde ich sogar eine Entlassung aussprechen, aber ich bin ja nicht der liebe Gott und selbiger kann sich leider auch nicht wehren gegen solche irdischen Vertreter!