Harriet’s

Spionage aller Art

Archiv für Humor

Bundesweite Geschwindigkeitsbegrenzung praktisch umgesetzt

So, heute fahre ich wieder immer unter 130 km/h. Eigentlich fahre ich unter 40 km/h, auch auf der Autobahn. Weil eh Stau ist, jeden Montagmorgen. Wo gibt es das eigentlich, freie Fahrt für freie Bürger? Um Mitternacht zwischen Köln und Bonn? Dreispurig auf der A3 aus Frankfurt kommend? Auch nur im dunkeln, nachts, wenn man schläft. Ich schaffe es selten über 120 km/h bei Tageslicht und in bewohnten Gebieten. Also, wo ist das Problem. Praktisch setzen die Bürger die Geschwindigkeitsbegrenzung, die gedachte, doch aktiv um. Tagtäglich. Also, warum ist das ein Politikum?

Übrigens, wenn man mal schneller fahren könnte, nachts, dann wird man garantiert geblitzt auf freier Autobahn. Nun, wer trotz alledem gerade in diesem Moment was zu lachen haben möchte, der sollte hier in die Woche starten!

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Es gibt Dinge …

… die gibt es gar nicht. Und es gibt Satire, die ist viel besser als das, was man im Netzalltag kennt.

Und warum soll man immer Geld verdienen, wenn man(n) Werbung macht? Ducks und Carl-Ottos dieser Welt zeigen, wie es besser geht!

Einen schönen Sonntag allüberall.

Quellensuche zum Tag der Einheit

Ich bedanke mich bei ruhrpottperle für den Hinweis auf einen Mond, der seine Quellen benennt. Ähnlichkeiten mit Sternen und ähnlichen titanischen Texten sind in meinen Augen beabsichtigt und nicht rein zufällig. Der Humor des Mondes erinnert mich an sprachwitzige Zeiten, als man noch zuhörenlesen und mitdenken mußte, wenn man Satire serviert bekam. Heute wird ja leider desöfteren mit der Lachkonserve vorgelacht.

Dunkel war’s, der Mond schien helle …

Mein kleinundquergestreiftkariertes Blogziel (1)

Da wurde mir gestern von Kritikern – manche fielen auch meiner subjektiven Zensur zum Opfer – echt zugetraut, ich habe hier tatsächlich vor, ein „Watchblog“ von Stefan Niggemeiers Blog zu werden. Weil ich so phantasielos, so faul und auch so arm bin und mir nichts anderes einfällt.

Oh, ist da nicht ein Denkfehler? Ist das Schreiben über Beeindruckendes (gelesen, gesehen, gelebt, usw.) nicht die Basis von einem Blog? Bei mir schon, so phantasielos bin ich gerne, ich erfinde hier einfach nicht die Welt neu.

Glücklicherweise habe ich ja meine goldenen Blogregeln, also, Jeder, der hier liest, macht dies aus freien Stücken und weiß, mein Blog ist meiner, insofern greife ich die  Anregung  mit Begeisterung auf und werde mich wegen meiner ausgeprägten Ideenlosigkeit als Teilzeit-Niggewatch betätigen, es geht leider nicht immer, das ist selbst mir zu langweilig. Denn auch eine Trilogie der Beiträge beim großen Blogwart, immerhin einem Berufsjournalist,  kann sich als journalistisch aufgemotzter, aber schlußendlich harmloser Lärm um Nichts entlarven. Es ist übrigens nichts so einfach, als Jemanden spitz- oder weniger findig mit Worten zu kritisieren, dazu kann man, ich zitiere mal meine Kritiker, faul, langweilig und arm sein. Huch, das passt ja auch auf Andere 😉

Ich muß hier glücklicherweise keine bahnbrechenden Beiträge schreiben, denn ich lebe nicht davon, die Hauptsache ist für mich, ich persönlich habe Spaß daran – diese(s/r) Blog ist mein Hobby und deshalb schließe ich mit einem passenden Spruch von Max Goldt:

Man kann nicht alles auf der Welt hochheben und gucken, ob da noch was drunter ist.

Und eh ich es vergesse, ja, ich verlinke meine Beiräge, in denen Stefan Niggemeiers Blog vorkommt, mit seinem Blog. Das gehört zum Bloggen dazu wie das Salz in der Suppe. Und nein, ich kriege nicht für jeden Klick 1 Euro und habe auch sonst nichts davon. Ich freue mich aber, dass es Menschen gibt, die mir einen Euro pro Klick zugetraut haben 😉

Eine Überschrift, über die man reden kann!

Werbung der besonderen Art jetzt bei Stefan Niggemeier. Da kann der staunende Besucher seines Blogs lesen, mit welch innovativen Fragen  „Jungjournalisten“ einen Ex-Absolventen konfrontieren und wirklich ein gelungenes Bild von ihm abliefern. Denkt man zumindest, wenn man es überfliegt. Aber, mal ganz ehrlich, gibt’s was Neues? Ist das ein Interview, das so außergewöhnlich ist, dass man es weiterempfehlen muss?

Ich finde es peinlich, sich im eigenen Blog so offensichtlich beweihräuchern zu lassen. Keine Ecke, keine Kante am Nörgelmeier, an die sich die Jungjournalisten herantrauten. Und das er solche hat, das ist doch offensichtlich. Spätestens nach der einzigen Frage, die uns Neues eröffnet, nämlich die, nach der Vision für den Ruhestand. Soso, die Rosamunde Pilcher-Roman-Variante soll es sein, ach ne, war nur ein Scherz, Cornwall bleibt doch niggefreie Zone.

Sagte ich schon, dass ich einst von der Schülerzeitung des Keplergymnasiums in Tübingen interviewt wurde? Das war sehr gelungen, der Interviewer hat heute zwei Sekretärinnen, ein Reitpferd und ein Segelboot am Ammersee. Ich will Euch deshalb die Essenz nicht vorenthalten. Was ich nach meinem Abitur machen wolle?  Schafe in Neuseeland züchten. Interessant? Ich würde sagen, entschieden mehr Hintergrund über die Interviewte in der Schülerzeitung als in der Abschlußzeitung der Deutschen Journalistenschule.

Außer einer frechen Überschrift, über die man auch noch geteilter Meinung sein kann, ist den jungen Herren nämlich nichts eingefallen, was über den Tellerrand eines Standardinterviews hinausgeht. Guckste hier, weißt Du auch schon das Gleiche.

Geht nicht, gibt’s nicht mehr für Beamte

„Das ist unmöglich“ oder „Das geht nicht“ – beides Sätze, die bei den Beamten in der sibirischen Ölstadt Megion verboten sind. Der dortige Bürgermeister möchte seine Beamten zu mehr Effizienz führen, deshalb hat er eine Verbotsliste für Sätze erlassen. Darunter auch der Beamtenklassiker: „Dafür bin ich nicht zuständig“.

Die Stadtverwaltung sei dazu da, den Bewohnern das Leben zu erleichtern, erklärt der 33-jährige Bürgermeister, der ein bißchen wie ein Filmstar aussieht und in Kanada Wirtschaftswissenschaften studiert hat, auf der Webseite der Stadt.

Seiner Ansicht nach sollen die Beamten lernen, Probleme zu lösen und zu beseitigen, anstatt sie zu meiden. Ich finde, gleiches Recht für alle Beamte, unsere bitte auch!

Bemerkenswert

Da sagt Frau Merkel gestern doch tatsächlich, dass die CDU allen Menschen eine Chance geben will. Warum? Ja, weil die CDU eine Volkspartei der Mitte ist. Die SPD? Nein, die CDU.

Die CDU will auch meine 10 Zeilen für Deutschland haben. Ich bin Deutschland oder Du? Oder wie oder was? Steh auf, wenn Du 10 Zeilen hast!