Harriet’s

Spionage aller Art

Archiv für Hitler

Eva’s Sündenfall

Es ist schon bemerkenswert, wie zielstrebig Frau Herman sich demontiert hat, um ihrer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, wie Frau so zu sein hat, nämlich der Familie dienend und die Pflicht beständig vor die Selbstverwirklichung stellend. Sei gut und brav und treu und edel, mit einem Wort, ein deutsches Mädel – KOTZ!

Schaut man sich Eva Hermans‘ Leben so an, hat sie genau nach diesen Grundsätzen selber nie gelebt. Sie ist stellt sich gerne immer in die Mitte und hat ihren Sohn ganz offensichtlich – bei ihrem Terminkalender – nicht jeden Morgen mit geschmierten Stullen geweckt, sondern vom Kindermädchen betreuen lassen. Ihrem Manne war sie selten eine treue Gefährtin, denn sie hat – ihrem eigenen Gusto dienend – im fliegenden Galopp die Männer ausgetauscht.

Das sie nun das Geistesgut eines Mannes und seiner Helfershelfer lobt, empfiehlt sie für den Nachnamen „Braun“, aber geschäftlich gesehen ist es das, was Eva Herman ist – clever und abgezockt. Es liegt im Trend des schleichenden Gifts in brauner Soße, das so ganz langsam in die Köpfe der Ziellosen, der Einsamen und der von der Gesellschaft Enttäuschten zurückkehrt. Da werden  scheinbare Werte der Vergangenheit hochgehalten, die gut klingen, aber den Weg bereitet haben zum Schaden, zur Verdummung, zur menschlichen und gesellschaftlichen Katastrophe.

Für mich zeichnet sich nun der Siegeszug von Frau Herman’s nächsten Buch jetzt schon ab und irgendein Privatsender wird der sich schmuck präsentierenden Blondine schon ein Format anbieten und so gibt’s noch mehr Kohle für Eva Braun Herman. Für mich ist die Dame eine schwarz-braun-quergestreifte Absahnerin der übelsten Sorte! 

Auf Hitler folgt Papst Benedikt

Wer denkt bei einem Stück Pizza mit viel Käse wohl an Adolf Hitler? Keiner, hoffe ich. Eine neuseeländische Werbeagentur hatte den unglaublichen Einfall, für HELL Pizza den grausamen Diktator als Werbefigur sagen zu lassen:

„It is possible to make people believe that Heaven is HELL“. Dieses angebliche Hitler-Zitat wird gekrönt mit einem Hitlerbild, der Hand im Hintlergruß befindlich, wurde eine Pizzaecke beigefügt.

Nach Protesten, laut der Werbeagentur nur von einigen jüdischen (!) Neuseeländern, wurde die Kampagne jetzt beendet. „Wir hatten gedacht, die Leute könnten die komische Seite an einem Typen sehen, der ‚Sieg Heil!’ mit einer Pizza in der Hand macht“, verteidigte Werbemann Kirk MacGibbon von der Cinderella-Agentur seine Idee. Also ich kann ihm da nicht folgen und kann Hitler wirklich absolut nichts lustiges abgewinnen und würde Herrn MacGibbon ein paar Nachhilfestunden in Geschichte und Stil empfehlen.

Das er die dringend nötig hat, zeigt sein jetzt neu gewählter Werbeträger für die „höllische“ Pizza: Papst Benedikt, unser deutscher Papst, wird nun unglaublich so zitiert: „Die Hölle ist wirklich und ewig.“

Mir schmeckt diese Form der Werbung wenig und in dem Fall läßt sich über Geschmack aus meiner Sicht auch nicht streiten.