Harriet’s

Spionage aller Art

Eine Überschrift, über die man reden kann!

Werbung der besonderen Art jetzt bei Stefan Niggemeier. Da kann der staunende Besucher seines Blogs lesen, mit welch innovativen Fragen  „Jungjournalisten“ einen Ex-Absolventen konfrontieren und wirklich ein gelungenes Bild von ihm abliefern. Denkt man zumindest, wenn man es überfliegt. Aber, mal ganz ehrlich, gibt’s was Neues? Ist das ein Interview, das so außergewöhnlich ist, dass man es weiterempfehlen muss?

Ich finde es peinlich, sich im eigenen Blog so offensichtlich beweihräuchern zu lassen. Keine Ecke, keine Kante am Nörgelmeier, an die sich die Jungjournalisten herantrauten. Und das er solche hat, das ist doch offensichtlich. Spätestens nach der einzigen Frage, die uns Neues eröffnet, nämlich die, nach der Vision für den Ruhestand. Soso, die Rosamunde Pilcher-Roman-Variante soll es sein, ach ne, war nur ein Scherz, Cornwall bleibt doch niggefreie Zone.

Sagte ich schon, dass ich einst von der Schülerzeitung des Keplergymnasiums in Tübingen interviewt wurde? Das war sehr gelungen, der Interviewer hat heute zwei Sekretärinnen, ein Reitpferd und ein Segelboot am Ammersee. Ich will Euch deshalb die Essenz nicht vorenthalten. Was ich nach meinem Abitur machen wolle?  Schafe in Neuseeland züchten. Interessant? Ich würde sagen, entschieden mehr Hintergrund über die Interviewte in der Schülerzeitung als in der Abschlußzeitung der Deutschen Journalistenschule.

Außer einer frechen Überschrift, über die man auch noch geteilter Meinung sein kann, ist den jungen Herren nämlich nichts eingefallen, was über den Tellerrand eines Standardinterviews hinausgeht. Guckste hier, weißt Du auch schon das Gleiche.

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7 Kommentare»

  kohli2703 wrote @

GÄÄÄÄÄHN…..

  tageblog wrote @

@kohli2703
Oh, habe ich Dich so berührt mit meinem Beitrag? Vielen Dank für dieses bezeichnende Statement von Dir, es ehrt meinen Blog. Also, komm doch gerne mal wieder „auf einen Kommentar vorbei“ 😉

  Wooster wrote @

Den Genitiv -Fall schreibt man ohne Auslassungszeichen. Also weder weder „Susi’s Strickstudio“ oder „Karlo’s Curry-Bude“ noch wie hier auf dieser Seite gesehen: „Eva’s Sündenfall“.
Wer einen Stefan Niggemeier kritisiert, also keck nach oben pinkelt, sollte zumindest simples Deutsch richtig schreiben können.

  tageblog wrote @

Vielen Dank für den sehr sachdienlichen Grammatikhinweis. Ich glaube kaum, dass Herr Niggemeier eine solche Verteidigungsstrategie nötig hat, oder? Wenn es so von unten käme, dann würdest Du den Eintrag doch übersehen, insofern nehme ich Deine stilsicheren Worte über mein keckes und ungewöhnliches Pinkelverhalten als Kompliment. 😉

  Sebastian wrote @

Ich verstehe jetzt die Kritk nicht. Geht das jetzt gegen Niggemeier, seinen Blog oder einfach nur das Interview?

Und ist Selbstbeweihräucherung nicht der Grund für Blogs? Ich meine, warum mache ich das überhaupt? Weil mich die Welt interessiert? Pfft.

  Kathinka wrote @

Hoch lebe die Grammatik!

  tageblog wrote @

@Sebastian
Der Beitrag geht um ein Interview, dass Absolventen der Deutschen Journalistenschule mit Herrn Niggemeier geführt haben. Ich persönlich und das schreibe ich auch, war über das Interview enttäuscht – ich erwarte mehr von einer Abschlußarbeit (!).
Nun, von einem Blog eines
Medienjournalisten (O-Ton von Herrn Niggemeier) erwarte ich einfach mehr. Deshalb habe ich mich über diese Form der Selbstbeweihräucherung sehr gewundert. Und ganz unter uns, Selbstbeweihräucherung sollte nicht der einzige Grund für einen Blog sein 😉

@Kathinka
Eine phantasiereiche und lustige Umsetzung des Sachverhaltes und der grammatikalischen Grundregeln im Bloggerleben 😉


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