Harriet’s

Spionage aller Art

Eva’s Sündenfall

Es ist schon bemerkenswert, wie zielstrebig Frau Herman sich demontiert hat, um ihrer Überzeugung Ausdruck zu verleihen, wie Frau so zu sein hat, nämlich der Familie dienend und die Pflicht beständig vor die Selbstverwirklichung stellend. Sei gut und brav und treu und edel, mit einem Wort, ein deutsches Mädel – KOTZ!

Schaut man sich Eva Hermans‘ Leben so an, hat sie genau nach diesen Grundsätzen selber nie gelebt. Sie ist stellt sich gerne immer in die Mitte und hat ihren Sohn ganz offensichtlich – bei ihrem Terminkalender – nicht jeden Morgen mit geschmierten Stullen geweckt, sondern vom Kindermädchen betreuen lassen. Ihrem Manne war sie selten eine treue Gefährtin, denn sie hat – ihrem eigenen Gusto dienend – im fliegenden Galopp die Männer ausgetauscht.

Das sie nun das Geistesgut eines Mannes und seiner Helfershelfer lobt, empfiehlt sie für den Nachnamen „Braun“, aber geschäftlich gesehen ist es das, was Eva Herman ist – clever und abgezockt. Es liegt im Trend des schleichenden Gifts in brauner Soße, das so ganz langsam in die Köpfe der Ziellosen, der Einsamen und der von der Gesellschaft Enttäuschten zurückkehrt. Da werden  scheinbare Werte der Vergangenheit hochgehalten, die gut klingen, aber den Weg bereitet haben zum Schaden, zur Verdummung, zur menschlichen und gesellschaftlichen Katastrophe.

Für mich zeichnet sich nun der Siegeszug von Frau Herman’s nächsten Buch jetzt schon ab und irgendein Privatsender wird der sich schmuck präsentierenden Blondine schon ein Format anbieten und so gibt’s noch mehr Kohle für Eva Braun Herman. Für mich ist die Dame eine schwarz-braun-quergestreifte Absahnerin der übelsten Sorte! 

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2 Kommentare»

  ehefrau wrote @

Ich teile Deine Meinung voll und ganz!

Viele Grüße
Jutta Schneider

  ulli ahrendt wrote @

Es kann schon tragisch enden, wenn man den Mund aufmacht, ohne vorher die Synapsen zu bemühen. Zwar finde ich die Hämewelle etwas zu groß für den kleinen Grips von Frau Herman und für eine Nazibraut halte ich sie auch nicht, aber sie versucht rechte Vorstellungen wieder salonfähig zu machen und stellt Fakten auf den Kopf. Dass es Kinderkrippen gibt, heißt ja noch lange nicht, dass man sie auch nutzen muss. Nach ihrem Interview habe ich zumindest verstanden, wie ihre löchrige Argumentationskette zustande kommt.

Liedtipp zum Thema:


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