Harriet’s

Spionage aller Art

Widerspruch

Aus aktuellem Anlaß unterbreche ich den Blogalltag und zitiere wortwörtlich den Widerspruch zum Klimadiskurs:

Lieber Stefan Niggemeier,

wir haben in dieser Woche eine Stunde zu diesem Thema telefoniert. Ich habe Ihnen die Sachlage klar erklärt, die Sie hier nun wieder anders darstellen. Dass ist Ihre Sache. Schade nur, das eintrat, was ich Ihnen schon vorher sagte: Dass Sie Ihre Meinung haben – und fertig. Dazu müssen Sie mir nicht eine Stunde am Telefon was vorsülzen. Zur Sache: Sie haben sich vor allem über die, in der Tat und in der Hitze des Gefechts, nicht korrekten Begriffe „Endsieg” und „Totaler Klimasieg” in unserer Rahmstorf-Antwort beschwert. Darüber können wir gerne reden. Und zwar, wenn Sie nicht danach Ihren Kommentar zum Thema mit einem Goebbels-Zitat betiteln. Oder habe ich da Ihre moralische Lufthoheit nicht ins Kalkül gebracht?

Beste Grüsse
Wolf Lotter
(Quelle Kommentar 197)

Das dies ein authentischer Kommentar ist, zeigt der total Widersprechende mit seiner Antwort:

Lieber Wolf Lotter,

wir haben am 5. September telefoniert. Dieser Eintrag ist, wie Sie sehen können, am 4. September entstanden. In der Mail, die ich Ihnen geschickt habe, bevor wir telefoniert haben, war bereits ein Link zu diesem Eintrag.

Was war jetzt nochmal Ihr Vorwurf?

Stefan — 7. September 2007, 12:20 (Quelle: Kommentar 199)

Was soll ich da noch schreiben? Eine Lehrstunde in Journalismus pur ist das, würde ich sagen. Geschichte wird gemacht und wenn sie einmal da ist, dann kommt der Widerspruch … es ist die Meinung, die ich meine, denn mein ist das …  nein die … Richtige? 

Hossa! Wer jetzt nicht widerspricht ist selber schuld!

Ergänzung am 8.09. um 11:42 MEZ: 

Und nicht lange warten, Kommentar 203, schon ist er da, der Nachfragende mit der erstaunlichen Retourkutsche:

Lieber Stefan Niggemeier,

ich nehme zur Kenntnis, wie die Meinungsbildung zu Ihrem Beitrag gelaufen ist. Zuerst schreiben, dann veröffentlichen, einen Tag später eine Mail an einen der Füsilierten schicken mit dem schönen Satz „Ich kann es gar nicht glauben” und den Link der bereits veröffentlichten Geschichte dazu. Das nenne ich mal innovativ, Kollege Niggemeier, jedenfalls teilinnovativ. Karl Kraus, für alle die es interessiert, hat sowas als „Methode Bekessy” bezeichnet. Und wer bin ich, Ihnen
was vorwerfen zu können?
Herzliche Grüsse, Wolf Lotter

Oh … die Spannung steigt! Buchtipp zur Weiterbildung in Sachen Polemik!

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