Harriet’s
Spionage aller ArtArchiv für Blogwelt
Alles wird Knut
Der große schmutzige Bär im Jahresrückblick – Knut! Ein Jahr ist er jetzt alt, nicht mehr der kleine Kuschelbär zum spielen und knuddeln, trotzdem tut es gut, ihn zu sehen. Warum?
Weil er für mich ein Symbol ist, was Menschen erreichen können, wenn sie Verantwortung für das übernehmen, was sie in ihren ureigenen Verantwortungsbereich hineinnehmen. Zootiere sind ein Beispiel für eine übernommene Verantwortung. Da kann es dann einfach nicht heissen … „Nö, wir lassen das Eisbärbaby sterben, weil die Mutter es nicht angenommen hat, weil, dass würde keinem artgerechten Leben entsprechen oder so“ … Kein Leben im Zoo ist artgerechtes Leben und der Zoo dient einzig und allein dazu, Tiere anzuschauen, weil wir, die Menschen, das gerne möchten. Ich will jetzt nicht grundsätzlich über den Sinn oder Unsinn von Käfighaltung zu Belustigungs- oder Informationszwecken schwadronieren, nein, ich möchte deutlich machen, dass wir bzw. der Berliner Zoo die Verantwortung für Knuts Mutter und auch für Knut selber übernommen hat. Ganz einfach. Und ich finde es richtig, dass der Berliner Zoo sich verantwortlich gezeigt hat … und Knut aufgezogen hat. In anderen Zoos wäre Knut in die Tonne gekommen, sanft in den Tod gespritzt. Unnützes Sterben, verantwortungsloses Handeln.
Nun hat es sich gelohnt für den Berliner Zoo – die Aufzucht von Knut. Millionen haben Knut gesehen, geknipst, ihn als Kuscheltier aus Plüsch gekauft und so dem Zoo viel Geld gebracht. Ein Nebeneffekt, der nicht selbstverständlich ist. Verantwortung übernehmen wird nicht immer belohnt, sondern kann lästig werden und ist auch oft sehr unbequem. Zum Beispiel, wenn ich die Augen aufmache und eingreife, wenn gerade neben mir Schlimmes passiert oder wenn ich beispielsweise meinen Müll nicht da, wo ich gerade stehe, in den Wald werfe, sondern dorthin bringe, wo er hingehört.
Wenn ich mich also traue, Verantwortung zu übernehmen, dann wähle ich entschieden den unbequemeren Weg, aber ich verhalte mich menschlich im Sinne des Wortes. Wir haben die Macht auf dieser Welt an uns gerissen und sind somit verantwortlich für das, was in ihr oder auf ihr geschieht. Wir haben sie von unseren Kindern nur geborgt – heißt es oft pathetisch, aber wahr, jetzt müssen wir verdammt noch mal auch dafür sorgen, dass wir mit unserer Macht gut und verantwortungsvoll umgehen, im Kleinen und im Großen, vor jeder Tür, Jeder zu seiner Zeit … alles wird Knut!
Auf den Hund gekommen
Wenn ich mich so umschaue, dann kommen immer mehr Menschen auf den Hund. Und wenn man sich hier mal umschaut, dann kann man das auch gut verstehen!
Empfehlenswert ist dort neben dem Schnappschußwettbewerb und der prominenten Ecke dieser Beitrag! Viel Spaß beim „auf den Hund kommen“!
Es gibt Dinge …
… die gibt es gar nicht. Und es gibt Satire, die ist viel besser als das, was man im Netzalltag kennt.
Und warum soll man immer Geld verdienen, wenn man(n) Werbung macht? Ducks und Carl-Ottos dieser Welt zeigen, wie es besser geht!
Einen schönen Sonntag allüberall.
Thema: Stefan Niggemeier
Zur Zeit recherchiere ich über die Arbeit und das Leben von Stefan Niggemeier. Ich möchte mehr über ihn wissen, als das Gegoogle und andere subkutane Quellen hergeben.
Warum? Berechtigte Frage. Ich plane eine nicht autorisierte und total internette Biografie über das Schaffenswerk eines Internet- und/oder Medienjournalisten zwischen Journalie und Rotweinflecken im Teppich, einer Person des www-öffentlichen Lebens mit Lorbeerkranz und Fangemeinde.
Es soll eine Art ausspionierte Internet-Fortsetzungsbiografie zum „zwischen den Zeilen lesen“ und „am ganz großen Medienrumgerummel teilnehmen“ werden. Warum? Noch eine berechtigte Frage. Ich bin einfach nur beeindruckt, was dieser Mann leistet im Kampf gegen den Fehlerteufel, im Kampf um die Qualität der Medien, im Kampf um den machtvollen Internetdialog und möchte ihn verstehen.
Andere bauen im Keller eine Eisenbahnlandschaft mit lustigen Häusergruppen auf oder gehen Badminton spielen, ich schreibe eine internette, ausschließlich ausspionierte Fortsetzungsbiografie – natürlich extrem unautorisiert – von einem, nein von dem postmodernen Hagen von Tronje der Medienwelt.
Ernstgemeinte aber auch andere Hinweise bitte an harrietsblog@gmx.de – ich bedanke mich jetzt schon für Eure Mitarbeit!
Stefan Niggemeiers Marketinggag
Keine Überschrift prangt da auf dem Blog von Bruce Stefan Allmächtig. Und – zumindest momentan – schon mehr als 70 Kommentatoren wundern sich, finden es komisch oder stellen fest, dass es gar nicht stimmt, dass Herr Niggemeier sich für keine Überschrift zu blöd ist (Kleiner Tipp von mir: Vorsicht, Löschgefahr
).
Nein, Stefan Niggemeier wagt keinen Ausflug in die Satire, er hat auch keine tolle Idee, er will einfach nur die Werbung für ein Stellengesuch einrahmen. Ist das etwa ein total innovativer Marketinggag für den zahlenden Kunden? Sicher wieder eine Freundin von einem Freund von einem zufällig in der Jury von Irgendwo sitzendem Freund oder so oder wie oder was. Er macht das sicher völlig „umsonst“, weil er hinter dem Stellengesuch steht? Ist das nicht herrlich, wenn man so allmächtig zu sein scheint, dass man mit NICHTS außer einem Anzeigengeschäft die Menschen unterhalten kann!
Völlig ohne Zusammenhang und wirklich rein zufällig fällt mir ein alter Spruch ein: Hochmut kommt vor dem Fall.
Lösch-Gladiator Stefan Niggemeier
Während es kurzfristig so aussah, als ob ich, die böse Harriet, wieder Eintritt in die Kommentarebene bei Herrn Niggemeier erhalte, so ist es jetzt klar: Stefan Niggemeier achtet auf Qualität in seinen Kommentaren und löscht meine Beiträge heraus. Vielleicht möchte er mich ärgern, weil ich ach so kritisch berichte oder er hat eine persönliche Antipathie gegen Frauen mit anderer Meinung oder aber, er liest lieber Solcherlei zu seinem Beitrag „Jehova“ (Kommentar 38):
Die TOTALE Verwirrung:
Bin ich ein Nazi wenn ich sage das die DB Deutsche Bahn in den dreißiger Jahren pünktlicher war wie HEUTE. Bin ich ein Gefährder wenn ich sage die Lokführer streiken zu Recht? bei dieser unserer DB Bahn verdient der Vorstand (8 Personen) gerade mal 14 Millionen im Jahr – für was bitte bekommen die Geld wenn der ICE im Hochsommer bei fast 40 Grad durchs Land fährt und die Klimaanlage nicht funzt.. und dann auch noch 40 Minuten zu spät ankommt. Gutscheine als Entschädigung – wo Leben wir denn meine Herren bei der Hitze doch wohl zu verstehen.
Notfallfahrpläne den Streik noch übertreffen da 3 Stunden vor Streikbeginn schon nix mehr geht.. Hallo wacht mal auf. Das ZDF hatte übrigens mit Gleichschaltung gerechnet und ist jetzt wohl sehr damit bemüht die bösen Kommentare bei Welt-Online (über 800) irgendwie zu entsorgen und wieder gleich zu ???
Neben her plant Kerner – Aus aktuellen Anlass nächste Woche BMI Schäuble (Sicherheitsminister), zusammen mit den Dresdner Informatiker Andreas Pfitzmann, FDP Ex Innenminister Baum und einen Vertreter des Chaos Computer Club (CCC) + ergänzend als kleines Schmankerl „D. Kübelbööööck.” Dies ist natürlich Satire der Kerner ist doch ein Merkel Versteher der aller ersten Stunde, deshalb hat er ja auch den C-Promi Mario den Messerscharfen Analytiker der Frauen eingeladen damit das – (nach EVA raus) an Inhaltslosigkeit nicht mehr zu TOPPEN ist.
— Kalt erwischt — 10. Oktober 2007, 23:41 #
Natürlich, so ganz schweigen kann Herr Niggemeier da nicht, (Kommentar 39):
(ich bin mir nicht einmal sicher, in welcher sprache der vorstehende kommentar verfasst ist)
— Stefan — 10. Oktober 2007, 23:44 #
Nein, das ist keine verkürzte Fassung seines Gegenschlags, dieser bedeutungsvoll und sicher total intellektuell distanzierende Beitrag vom Hausherrn ist ernsthaft sein Kommentar dazu. Wer mehr solcherlei und schräg gewichteten Kommentarmüll lesen will, kann sich gerne mal in der Kommentarebene zu den Eva Herman-Beiträgen der letzten Tage im Blog meines persönlichen Lösch-Gladiators umschauen. Einen will ich Euch hier nicht vorenthalten, weil er die verquere Wahrnehmung, den „unglaublich sachlichen“ Stil der Auseinandersetzung und das Gespür des Kommentierenden für die richtige Richtung demonstriert, die Herr Niggemeier so gerne provozieren möchte, weils Klicks bringt, weils seine Position stärkt als Vorreiter im Netz, Kommentar 49 zu „Jehova“:
Erst hatte ich mich ja auch auf den Anti-Hermann-Hype eingelassen. Jetzt allerdings stehe ich auf ihrer Seite. Man kann die Frau nämlich auch mit Gewalt missverstehen. Senta Berger, die noch während der Kerner-Sendung zugab das sie Hermans Bücher gar nicht gelesen hat und Margarethe Schreinemarkers, die selbst noch vor nicht alzulanger Zeit im (Steuer-)Zwielicht stand, haben es sich sehr einfach gemacht und sich, die Gelegenheit nutzend, auf heuchlerische Art und Weise auf die vermeintlich moralisch ach so korrekte Seite geschlagen das man sich fragen muss wer eigentlich den peinlicheren Auftritt hatte.
— Marcus — 11. Oktober 2007, 1:46 #
Vom Hausherrn bislang kein intellektuelles Blinklicht zu diesen Ausführungen.
Ich verstehe plötzlich, warum meine Beiträge aus der Kommentarebene gelöscht werden. Mir liegt das dumpfe, gerne frauenverächtliche Stammtischgerede auf niedrigem Niveau und voll von neidischer Häme nicht. Das kriege ich einfach nicht hin und deshalb muß ich „draußen“ bleiben. Ach ja, und dann bin ich auch noch eine Frau – und mit Kritischen dieser Gattung tut sich der Herr N. ja schwer, sehr schwer sogar!
Ist der Ruf erst ruiniert, watche ich weiter – mein Nigge-Knigge
Checkpoint Niggemeier
Einer der Chefkritiker der Medienwelt, Stefan Niggemeier, „bekämpft“ mit journalistischen Mitteln Fehlerhaftes in der Medienwelt – in seinem Blog. Dann hat er noch den BILDblog, da „bekämpft“ er Ge-und Verfälschtes und Falsches in Deutschlands Massenblatt, der BILD. Wer so viel Gutes tut, der muß ein guter Mensch sein? Nein! Wer austeilt, muß auch einstecken können? Nein!
Selektive Wahrnehmung ist seine Devise, denn meine Links werden mittlerweile konsequent gelöscht – kritische wie harmlose … aber, das kann ich nur als Kompliment werten. Er sieht in mir eine Kritikerin, die er bremsen muß!
### … (Ausgedachter Exkurs in die rechte Hemisphäre von Stefan Niggemeier: Kritische Stimmen sind feindlich Gesinntes, wer dagegen ist, der muß ein Feind sein, denn wer wie ich ein guter Mensch ist, der schreibt immer nur die richtige, die wahre und gute Meinung)! … ###
Toll, ich bin also eine ernstzunehmende Gegnerin für einen Medienjournalisten und zweifachen Grimmepreisträger, Mensch, Harriet, Deine Schreibe ist gefährlich, vom Hausherrn selber moderiertes Hausverbot bei Niggemeiers Blog, wer hat das schon?
Ein Grund mehr, Herrn Niggemeiers Tun kritisch zu begleiten, denn wer Andersdenkende ausgrenzt, der hat allen Grund dazu
Um 10:57 Uhr ein Nachtrag: Wie durch Geisterhand taucht meine letzte Verlinkung dann wieder auf, bei Herrn Niggemeier … alle Achtung … ich darf wieder
Die Schlinge um des Kopierers Hals
Das geht gar nicht! Artikel kopieren und an anderer Stelle ohne Quellenangabe veröffentlichen, sich mit Artikeln anderer schmücken und damit auch noch – wie wenig oder viel auch immer – Geld zu verdienen. Aber, und das ist das, was mich daran stört, warum muß Stefan Niggemeier seinen Blog dafür nutzen, einen kleinen Dieb, einen völlig unbedeutenden Menschen an den Pranger zu stellen und mit Vor- und Zunamen der gemeinschaftlichen Lächerlichkeit preis zu geben. Das bedeutet für den Herrn, dass er auf immer und ewig diskreditiert ist, seine Karriere – falls er eine solche je machen würde - als Journalist ist für immer beendet und auch für sonstige Bewerbungsgespräche ist der Internetleumund vernichtet. Aus und vorbei – mit dem Namen kann man nicht nur im Netz keinen Blumentopf mehr gewinnen, das Foto wird dann auch gleich mitgeliefert.
Empörung für das, was sich dieser Mann und das entsprechende Portal geleistet hat, ist das eine, aber rechtferigt das diese Mittel? Ausgerechnet Stefan Niggemeier, der weiß, welch Endgültigkeit eine Leumundsschädigung (man denke an einen Teil seiner Arbeit, den BILDblog) hat, greift zu dieser Form? Ich glaube, als Chef-Kritiker der BILD-Zeitung sollte man selber einfach mit stilvolleren Mitteln ins Feld ziehen. Einfach um zu zeigen, dass man auch anders mit Menschen umgehen kann … ganz egal, was diese getan haben. Artikelkopieren ist schlimm, aber haben wir – ich nehme uns alle da mal mit ins Boot - nicht auch eine Verpflichtung, uns besser zu benehmen, als die, die wir kritisch betrachten?
Quellensuche zum Tag der Einheit
Ich bedanke mich bei ruhrpottperle für den Hinweis auf einen Mond, der seine Quellen benennt. Ähnlichkeiten mit Sternen und ähnlichen titanischen Texten sind in meinen Augen beabsichtigt und nicht rein zufällig. Der Humor des Mondes erinnert mich an sprachwitzige Zeiten, als man noch zuhörenlesen und mitdenken mußte, wenn man Satire serviert bekam. Heute wird ja leider desöfteren mit der Lachkonserve vorgelacht.
Dunkel war’s, der Mond schien helle …
Der Nigge meiert zum Fernsehpreis – immer wieder einen Neuaufguß
Man stelle sich vor, ein Grimmepreisträger liegt auf dem Sofa, kriegt mehrere SMS direkt vom Austragungsort, hat also Freunde, die da sitzen müssen, was ihm leid tut, denn die langweilen sich da, nicht nur die Freunde, nein auch die Promis, angeblich, ich schwörs. Und dann bloggt er so rum, stundenlang, gönnt der Maria nicht den Nebendarstellerpreis, das ist fies, und ich denke, na gut, lass ihn mal bloggen, er ist Medienjournalist, er wird die Suppe wohl im Salz finden. Naja, auf dem Sofa liegend fällt ihm das sichtlich schwer, für die Fans seiner Schreibe reicht es, die finden es einheitlich toll … dann am Tag danach zeigt er auf dem Blog, dem seinigen noch die Bilder und der Küppersbusch, der sieht alt aus finden die Kommentatoren, was für eine Nachricht. Fünf, sechs Stunden durchgängig ein vorzeigbares, amüsiertes Gesicht machen, das ist Pflicht, das muß so sein. Schadenfreude, wenns so offensichtlich nicht klappt, macht gemeinsam noch viel mehr Spaß, gelle.
Und dann hat er nicht gemerkt, dass das eigentliche Highlight der Auftritt von Johann König war, ach so, den mag er nicht, den Pocher auch nicht, aber den hat er dann doch zitiert. Einige Kommentatoren haben ihn später dann auf den König aufmerksam gemacht und so ziert den Blog vom Niggemeier heute, am Dienstag nach dem Samstag, die Rede vom König … Wort an Wort das, was man eigentlich vom Medienjournalisten erwartet hätte, am Samstagabend vom Sofa aus.